Schlangenlinien.
"Als Kind habe ich, nach anfänglichen Schwierigkeiten, viel gelesen und mich dabei immer wieder gefragt: "Warum die Menschen welche die Bücher herstellen es nicht schaffen, die Abstände zwischen den Buchstaben und die zwischen den Worten gleich groß zu machen." Es hätte mir als Kind nämlich besser gefallen, wenn die Seite ein gleichmäßiges Bild abgegeben hätte. Stattdessen gab es immer nur Bücher mit so blöden weißen Schlangenlinien drin. Meistens waren mehrere Teile einer Seite in verschiedenen Schriftarten mal heller oder dunkler, mal mehr oder weniger geneigt, gedruckt worden ...  Erst seit kurzem weiß ich, dass die Bücher wohl doch alle richtig gedruckt sind. Nur ich konnte das nicht so sehen. Ich weiß jetzt auch, warum ich zwar mit meinen normalen Brillen gut sehen kann, aber immer trotzdem das Gefühl habe, irgendwie niemals das "Ganze" erfassen zu können ..."

Laura Kohlschreiber-Dörre, Landsberg am Lech

Zu hell!
"Bei mir wurde 2007 das Irlen-Syndrom in Großbritannien diagnostiziert und diese Diagnose veränderte mein Leben. Vorher hatte ich keine Ahnung, warum ich schnell müde und reizbar wurde. Ich fühlte mich auch, als ob ich nicht richtig sehen konnte, obwohl zwei Optiker nichts Falsches finden konnten. Für mich scheint alles einfach zu hell und ich bekam leicht Kopfschmerzen. Das Schulsportfest hasste ich besonders, da ich ziemlich ungeschickt in hellem Licht war und oft in etwas/jemanden hineinlief oder über etwas stolperte.

Jetzt bin ich viel glücklicher, da ich nicht nun einen Namen für meinen Zustand habe und die Irlen-Brille trage, die für mich nun unentbehrlich ist."

Anonym (England)


Endlich nicht mehr erschöpft.
"Seit dem ersten Tragen der Irlen-Filter-Gläser eröffnete sich mir -nach 50 Jahren- ein ganz neues beschwerdefreies Sehen. Darüber hinaus haben sich meine Leseleistung sowie mein Konzentrationsvermögen erheblich verbessert. In Folge dessen konnte ich mich von einer ständigen Erschöpfung langsam erholen." 

G. K. (Deutschland)

Ihre Erfahrung hilft!

Helfen Sie mit, Betroffenen und ihren Angehörigen mit Ihren Erfahrungsberichten, Einblicke in das Irlen-Syndrom zu geben.
Sie helfen auf diese Weise anderen Betroffenen. Der Austausch zwischen Betroffenen macht Mut und hilft, einen gesunden Umgang mit diesem Syndrom zu finden.
Gerade weil in Deutschland das Irlen-Syndrom in den Fachkreisen noch vielfach unbekannt ist, scheint mir ein eigenverantwortlicher Umgang mit dieser Wahrnehmungsstörung von besonderer Bedeutung zu sein.


Sie können Ihren Beitrag auch gerne anonym veröffentlichen.

Bitte geben Sie unbedingt den Betreff " Meine Erfahrungen" an. Danke!

 

Benutzen Sie einfach das Kontaktformular.